Stadtwerke und GREENFIBER prüfen voller Hoffnung die Zielerreichung des Jahrhundertprojekts. Die bis zum 30.06.2021 eingegangen Anträge werden erfasst und gezählt.

 

Das Ziel war mit 40% hoch gesteckt. Nur wenn diese Zahl erreicht wird, ist der flächendeckende Ausbau des Glasfasernetzes in Lübbecke wirtschaftlich sinnvoll. Darauf hatten sich die Partner dieses Projekts, die Stadtwerke Lübbecke und das Infrastrukturunternehmen GREENFIBER, vor dem Start der Vermarktung geeinigt. In den vergangenen Monaten war das Glasfaserprojekt in der Stadt kaum zu übersehen. Bürgermeister Haberbosch, die Mitglieder des Stadtrates, die Orstvorstehenden, zahlreiche Unternehmer*innen und Vereine engagierten sich, um die Lübbecker Haushalte und Gewerbe für dieses Infrastrukturprojekt – das größte der vergangenen Jahrzehnte – zu gewinnen. Die Resonanz war durchgehend positiv. „Hier haben alle an einem Strang gezogen,“ äußert sich Paul Gummert, Geschäftsführer von GREENFIBER beeindruckt. „Die Stimmung war durchgehend aufgeschlossen. Das Interesse der Lübbeckerinnen und Lübbecker am kommunalen Glasfasernetz ist groß.“ Doch auch dieses Projekt fand in den letzten Monaten unter organisatorisch schwierigen Bedingungen statt. So konnten Corona-bedingt erst zu Beginn des letzten Monats direkte Beratungen im Beratungsbüro und, nur sehr eingeschränkt, Informationsveranstaltungen durchgeführt werden. „Natürlich haben die Menschen viele Fragen, die man am besten im persönlichen Gespräch klärt,“ so der GREENFIBER-Geschäftsführer. Daher sind sehr viele Anträge erst in den letzten Tagen abgegeben worden. Diese werden nun erfasst und geprüft.

Erfahrungsgemäß wird dieser Prozess einige Tage andauern. Es sei von vornherein absehbar gewesen, dass es um jeden einzelnen Hausanschluss geht. Insgesamt zeigt sich GREENFIBER bis zum Schluss zuversichtlich. „Wir haben viel Energie in das Projekt gesteckt, daher nehmen wir uns jetzt die Zeit, alles gewissenhaft auszuwerten,“ erklärt Paul Gummert. Anschließend werden GREENFIBER und Stadtwerke das Ergebnis gemeinsam analysieren und die weiteren Schritte besprechen. Die Öffentlichkeit wird umgehend über das Ergebnis informiert.