„Die 100-prozentige Netzabdeckung für das gesamte Stadtgebiet ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal“, betont Mike Kleiner, Regionalmanager bei GREENFIBER und Co-Geschäftsführer der Breitband GmbH. Auch GREENFIBER-Geschäftsführer Uwe Krabbe unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Das Wülfrather Datennetz ist ein Leuchtturmprojekt für ganz NRW.“
Hohe Nachfrage bestätigt den Bedarf
Trotz zwischenzeitlicher Herausforderungen – etwa durch die hohe Nachfrage nach spezialisierten Baugeräten oder notwendige Abstimmungen mit parallelen Infrastrukturmaßnahmen – bleibt der Ausbau auf einem sehr guten Weg. Besonders erfreulich: Nach Projektstart haben sich zusätzlich rund 600 Eigentümer für einen Glasfaser-Hausanschluss entschieden. Das entspricht einer Steigerung von 30 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung und zeigt das große Vertrauen in die zukunftssichere Technologie.
Starker Fortschritt auf der Baustelle
Der Fortschritt spricht für sich: Bereits rund 1.400 von insgesamt 2.800 Hausanschlüssen sind realisiert, und 104 Kilometer Trasse wurden erfolgreich verlegt. Damit ist ein Großteil der Infrastruktur bereits geschaffen.
Endspurt mit zusätzlichen Kapazitäten
Für den finalen Ausbau wurde noch einmal gezielt nachgelegt: Die Tiefbaukapazitäten wurden verdoppelt, um die verbleibenden Haushalte zügig anzubinden. In den kommenden Wochen stehen zudem elf zentrale Bohrungen an, die letzte Netzlücken schließen und ganze Wohngebiete erschließen werden. Ein besonderes Highlight ist die Querung der Wilhelmstraße, durch die auf einen Schlag mehrere hundert Anschlüsse aktiviert werden können.
Mit diesem starken Endspurt rückt das Ziel einer vollständig digital vernetzten Stadt in greifbare Nähe. Wülfrath zeigt eindrucksvoll, wie moderne Infrastrukturprojekte durch Zusammenarbeit, Engagement und Flexibilität erfolgreich umgesetzt werden können.