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Licht an in Rahdener Klassenzimmern

8. Oktober 2021 | 2 min. Lesezeit

Als Schulleiterin Karin Thrien in der Grundschule Varls das erste Mal den Stecker in die Buchse steckte, ging mehr als nur ein Licht an. Mit dem Einschalten des Glasfasernetzes traten die Rahdener Schulen in das digitale Zeitalter ein.

Die eigentliche Inbetriebnahme war kurz und eher unspektakulär. Doch als Schulleiterin Karin Thrien gestern in der Grundschule Varls das erste Mal den Stecker in die Buchse steckte, ging mehr als nur ein Licht an. Mit dem Einschalten des Glasfasernetzes traten die Rahdener Schulen in das digitale Zeitalter ein. Nach einigen Monaten des Planens und Bauens hatte das Warten bei Schüler:innen, Schulleitungen und Eltern ein Ende. Ab jetzt kann mit Lichtgeschwindigkeit gelernt werden. In Anwesenheit von Rahdens Bürgermeister Dr. Bert Honsel, Vertreter:innen der Stadtverwaltung und der Bezirksregierung Detmold und GREENFIBER feierte Schulleiterin Thrien den erfolgreichen Abschluss des Ausbauprojektes. Auch in Grundschulen ist eine schnelle, stabile und leistungsfähige Internetverbindung inzwischen ein wichtiger Bestandteil eines modernen Lehrangebotes. „Schule verändert sich,“ so die Pädagogin „Früher lernte man mit Heft und Buch. Das macht man auch immer noch, die Technik ist aber ein täglicher Begleiter geworden.“ So werden an der Grundschule Varl z.B. regelmäßig Tablets im Unterricht verwendet.

Bürgermeister Dr. Honsel zeigte sich gestern sehr erfreut über die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Partner und Projektbeteiligten. „Ohne Förderung von Bund und Land wäre dieses 100.000 Euro Projekt in Varl nicht möglich gewesen.“ Daher ging sein Dank an die Vertreter der Fördermittelgeber der Bezirksregierung und an atene KOM. Für die Bezirksregierung Detmold war Hauptdezernent Josef Wegener zum historischen Moment nach Rahden gekommen. „Auch in den Schulen spüren wir den bundesweiten Druck bei der Breitbandversorgung. Aber wir sind auf einem guten Weg. Im Regierungsbezirk Detmold sind mittlerweile 63 Prozent der Schulen an schnelles Internet angeschlossen“ Weitere 26 Prozent seien auf der Zielgraden. Zudem beglückwünschte Dezernent Wegener die Stadt für die gute Wahl bei der Auswahl des ausführenden Unternehmens. Den Zuschlag für das Schulprojekt hatte das Infrastrukturunternehmen GREENFIBER erhalten. Die Glasfaserspezialisten sind im Mühlenkreis keine Unbekannten. Derzeit baut GREENFIBER im gesamten Kreisgebiet die so genannten weißen Flecken aus. Hinzu kommt der eigenwirtschaftliche Ausbau in Lübbecke, Hille und Espelkamp. Für GREENFIBER betonte Alfred Jungmair die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. “Es ist immer wieder schön zu erleben, was möglich ist, wenn alle Hand in Hand arbeiten.”

Bei den Schüler:innen in Rahden kann es ab heute heißen: Tablet raus – Klassenarbeit! Das digitale Zeitalter ist in der Schule angekommen.

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