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Glasfaserkabelverbund am HÜP

Glasfaser-Glossar

Wir finden: Wer einen Glasfaseranschluss bekommt, sollte auch verstehen können, was dabei passiert.

Ob Sie gerade Ihren Hausanschluss planen, der Bautrupp vor der Tür steht oder Sie eine Standortvernetzung für Ihr Unternehmen vorbereiten – hier finden Sie die Begriffe, die Ihnen dabei begegnen. So erklärt, wie wir sie auch im Gespräch erklären würden: klar und ohne Fachlatein.

Alles von APL bis XGS-PON

Was bedeutet eigentlich …?

BGP ist ein Protokoll, mit dem große Netze im Internet untereinander Informationen über Wege und Verbindungen austauschen. Für Privatkundinnen und Privatkunden spielt es meist keine direkte Rolle, im Hintergrund des Netzes aber schon.

CPE bezeichnet die Technik beim Kunden vor Ort, zum Beispiel Router oder andere Geräte für den Internetanschluss.

DHCP sorgt dafür, dass Geräte im Netzwerk automatisch wichtige Informationen bekommen, zum Beispiel ihre IP-Adresse oder den DNS-Server. So müssen diese Daten in der Regel nicht von Hand eingetragen werden.

FTTH bedeutet, dass die Glasfaser direkt bis in die Wohnung oder ins Haus geführt wird. So kommt die Leistung der Glasfaser besonders direkt beim Anschluss an. 

IPv4 ist eine weit verbreitete Version von Internetadressen. Sie besteht aus vier Zahlenblöcken, zum Beispiel 192.0.2.1. Auch heute wird IPv4 noch häufig genutzt.

LAN bedeutet lokales Netzwerk, also zum Beispiel dein Heimnetzwerk oder das Netzwerk in einem Büro.

Das ONT ist ein Gerät am Glasfaseranschluss. Es wandelt das Lichtsignal aus der Glasfaser in ein elektrisches Signal um, das dann vom Router weiterverarbeitet werden kann.

P2P bedeutet im Glasfaserbereich, dass ein Anschluss eine eigene, direkte Verbindung bis zum Netzknoten bekommt. Das ist etwas anderes als bei geteilten Strukturen wie PON.

PD ist ein Verfahren, bei dem ein Router vom Anbieter einen IPv6-Adressbereich bekommt, den er dann im Heimnetz weiterverwenden kann.

PPPoE ist ein Verfahren, mit dem Internetverbindungen über Ethernet aufgebaut und verwaltet werden. Es wird bei einigen Anschlüssen für Anmeldung und Steuerung der Verbindung genutzt.

Q-in-Q ist ein Verfahren, bei dem ein Datenpaket zwei VLAN-Kennzeichnungen bekommt, statt nur einer. So kann ein Netzbetreiber viele Kunden sauber getrennt über dieselbe Infrastruktur führen. Das ist vor allem im Hintergrund des Netzes wichtig. 

SIP-Trunks sind Telefonanschlüsse für Unternehmen auf IP-Basis. Sie verbinden eine Telefonanlage mit dem Telefonnetz über das Internet.

SLA steht für eine Vereinbarung über festgelegte Leistungen, zum Beispiel zur Verfügbarkeit eines Anschlusses oder zu Entstörzeiten.

SLAAC ist ein Verfahren aus der IPv6-Welt. Damit können Geräte sich viele Netzwerkeinstellungen selbst automatisch holen.

Ein VLAN ist ein virtuelles Netz innerhalb einer gemeinsamen technischen Infrastruktur. Damit lässt sich Datenverkehr sauber voneinander trennen, auch wenn dieselbe Leitung oder dieselbe Hardware genutzt wird.

VoIP bedeutet Telefonieren über das Internet statt über klassische Telefonleitungen.

Ein VPN ist eine geschützte Verbindung über das Internet. Es wird zum Beispiel genutzt, um sicher auf ein Firmennetz zuzugreifen oder Standorte miteinander zu verbinden.

Der APL ist der Übergabepunkt des Netzbetreibers im Gebäude. Vereinfacht gesagt: Hier kommt die Leitung im Haus an und von dort geht es weiter zur Verkabelung im Gebäude. 
Je nach Netz und Technik können im Glasfaserumfeld auch andere Begriffe verwendet werden.

XGS-PON ist ein moderner Glasfaserstandard. Er ermöglicht sehr hohe Bandbreiten mit bis zu 10 Gbit/s im Down- und Upload.

Konnten wir nicht alles beantworten?


Wenn ein Begriff fehlt oder eine Erklärung nicht weiterhilft, schreiben Sie uns gerne.
Und wenn es um Ihren Anschluss geht, hilft unser Team ebenfalls gerne persönlich weiter.

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